Dec 13, 2019 Last Updated 2:07 PM, Oct 14, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Dr. Anke Gerlach, Dr. Lukas Slotala, Prof. Dr. Beate Blättner

Studiengänge in Gesundheitsfachberufen sind in ihrer Anzahl gewachsen und in den Strukturen unübersichtlich. Es interessiert, welche Möglichkeiten und Grenzen mit der berufszulassungsrechtlichen Anerkennung von primärqualifizierenden Studiengängen verbunden sind. Im Mittelpunkt der Analyse steht eine berufszulassungsrechtliche Zuordnung der Studiengänge im Bereich der Ausbildung. Es wird dargelegt, inwiefern die berufszulassungsrechtlichen Mindestanforderungen an die Fachausbildung und staatliche Prüfung auf Hochschulstudiengänge angewendet werden können. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Vorgaben im Berufsrecht auf die spezifischen Anforderungen hochschulischer Ausbildungen nicht angepasst sind, woraus sich für Studiengänge hohe und nicht immer sinnvolle Hürden ergeben.

Ausgabe 1-2015
Heike Wild, Ina Thierfelder, Dr. Lukas Slotala

Die notwendige Bearbeitung bildungspolitischer und bildungswissenschaftlicher Steuerungsfragen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sowie Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität des physiotherapeutischen Ausbildungssektors ist nur auf der Basis aussagekräftiger Informationen möglich. An den für die Beantwortung derartiger Fragen notwendigen Daten über die quantitative und qualitative Situation des physiotherapeutischen Bildungssektors mangelt es jedoch hierzulande. Anliegen dieses Beitrages ist es, Anknüpfungspunkte für eine Bildungsberichterstattung in der Physiotherapie aufzuzeigen. Die Potentiale einer systematischen, indikatorengestützten Berichterstattung in der Physiotherapie werden dabei anhand von ausgewählten Inputdaten, die im Rahmen einer Strukturbefragung an den Physiotherapieschulen in Berlin erhoben worden sind, verdeutlicht. Im Mittelpunkt stehen die Präsentation und die kritische Einordnung der Befunde zum Lehrpersonal in der physiotherapeutischen Berufsbildung.

Ausgabe 2-2015
Mag. Dr. Christina Mogg

Die vorliegende Studie beinhaltet die theoretische und qualitativ-quantitative empirische Erforschung der Arbeitssituation und -zufriedenheit von LehrerInnen unter besonderer Berücksichtigung des Burnout- Phänomens. Die Charakteristika und die sich daraus ergebenden potentiellen Probleme des Lehrberufs werden im Überblick dargestellt; zur Exploration des Forschungsgegenstands wurden zehn qualitative Leitfadeninterviews mit Wiener LehrerInnen verschiedener Schultypen durchgeführt. In einem weiteren Schritt wurde eine quantitative Sekundärdatenanalyse der Befragungsergebnisse einer 2 1 durchgeführten Erhebung des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Promotion Research (HBSC) vorgenommen, um herauszufinden, welche LehrerInnen (Geschlecht, Alter, Schultyp etc.) die zufriedeneren und welche die unzufriedeneren bzw. burnoutgefährdeteren LehrerInnen sind und welche Einflussfaktoren sich dabei zeigen. Im Mittelpunkt der multivariaten Analysen steht die Erforschung der Kausalfaktoren des Burnout- Phänomens ...

Ausgabe 2-2015
Catherine Offermann, Iris Ludwig

Das Konzept Best Practice ist bekannt aus Qualitätssicherung und –management. Im Rahmen von Weiterbildungen im modularen System wurde dieses Konzept weiterentwickelt und angepasst. Reflexionsprozesse mit systematischen Reflexionsdimensionen direkt in der Handlung, rückblickend und vorrausschauend, ermöglichen eine kritische Auseinandersetzung mit Wissen, Handeln und Reaktionen. So kann der Theorie- Praxistransfer überprüft und damit der effektive Kompetenzzuwachs in der Handlung nachvollziehbar gemacht werden. Best Practice Pflege soll nicht nur in der Bildung angewandt werden, sondern ergänzt das Konzept evidenzbasierter Pflege und unterstützt die Praxisentwicklung auf individueller und organisationaler Ebene.

Ausgabe 4-2015
Prof. Dr. Sabine Steffan, Tina Knoch

Bei dem Thema „Lehrende in Pflege- bzw. Gesundheitsberufen“ stehen häufig Lehrende an ausbildenden Schulen, inzwischen auch Fachhochschulen, im Fokus des Interesses. Da in den Ausbildungen zur Altenpflege und der Gesundheits- und Krankenpflege der Anteil der praktischen Ausbildung deutlich überwiegt, stellt sich die Frage, ob die dort für die Erfüllung des Bildungsauftrags verantwortlichen Praxisanleitungen ausreichend und bedarfsgerecht qualifiziert sind. Forschungs- und Entwicklungsprojekte zeigen aus Sicht der Praxisanleitungen auf, wo diese selbst ihre größten Herausforderungen sehen. Eine Befragung von Studierenden deckt deutliche Handlungsbedarfe hinsichtlich der Qualifizierung der Lehrenden in der Praxis auf. Fakt ist, dass die Ausbildungsverantwortlichen einen Spagat zwischen Bildungs- und Versorgungsauftrag leisten müssen und das, in beiden Fällen, auf ansteigendem Niveau.

Ausgabe 1-2016
hpsmedia GmbH

Ausgabe 2-2016
Karsten Hartdegen

Der vorliegende Artikel widmet sich der Seminarform Blended-Learning in der Fortbildung von Lehrer/innen und nimmt dabei das Fortbildungsthema „Psychisch kranke Schüler/innen“ als Schwerpunkt. Durch die eigenen Erfahrungen des Autors als Lehrer und Schulleiter ergab sich diese Thematik als alltägliche berufliche Herausforderung. Der allgemeine Fortbildungsbedarf für Lehrer/innen wurde durch eine Bedarfsanalyse an 3 Schulen bestätigt. Hieraus ergaben sich zwei Forschungsfragen: • Ist Blended-Learning in der Wahrnehmung der teilnehmenden Lehrer/innen eine Alternative, eine Fortbildung zum Thema „Psychisch veränderte Schüler/innen“ mit Erfolg durchzuführen? • Gibt es bei den Lehrer/innen große Vorbehalte gegenüber psychisch kranken Schüler/innen und werden diese Vorbehalte mit Blended Learning zugänglich für eine Bearbeitung? Denn: Untersuchungen belegen, dass vielen Menschen der Umgang mit Betroffenen psychischer Störungen aufgrund von Vorurteilen und Ängsten schwerfällt. Die Fortbildung wurde in drei Sc ...

Ausgabe 2-2016
Christina Mogg

Seit 2008 ist es in Österreich möglich, eine akademische Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson an einer Fachhochschule zu absolvieren und mit einem Bachelortitel abzuschließen. Einige Jahre nach Einführung dieser Ausbildungsoption stellt sich nun die Frage, wie es den Bachelor-AbsolventInnen nach Studienabschluss am Arbeitsmarkt ergeht und ob deren Erwartungen an ihren Beruf erfüllt wurden. Für die Berufseinstiegsstudie wurde 2014 eine Vollerhebung (n=70) aller AbsolventInnen des Studiengangs GuK der drei Abschlussjahrgänge 2011, 2012 und 2013 der FH Campus Wien in Form einer Online-Befragung durchgeführt, um einen Einblick in die Berufstätigkeit der AbsolventInnen zu erlangen und um Erwartungen an den Beruf, Anforderungen des Berufs sowie die Arbeitszufriedenheit der AbsolventInnen einstufen zu können. Ein multiples Regressionsmodell zeigt: Ob die Erwartungen der AbsolventInnen zum Zeitpunkt des Studienabschlusses an die Berufstätigkeit erfüllt wurden, hängt zum einen davon ab, ob ...

Ausgabe 1-2017
Désirée Gisch, Heike Lange

Die generalistische Pflegeausbildung an Hochschulen bietet die Chance, ein möglichst breites Einsatzprofil der Pflegefachkräfte zu sichern. Gleichzeitig zeigen pflegerische Organisationen einen wachsenden Bedarf an akademisierten Pflegefachkräften. Das Ziel der Studie bestand darin, Empfehlungen für Stellenbeschreibungen auszusprechen. Die teilnehmenden Pflegedirektionen und Geschäftsführungen (n=10 Akutpflegeinrichtungen; n=11 Langzeitpflegeeinrichtungen) des Kooperationsnetzwerks einer Hochschule in Deutschland wurden mittels leitfadengestützten Experteninterviews im Zeitraum April bis Juli 2014 befragt. Die Ergebnisse wurden mithilfe der inhaltlich strukturierenden Analyse nach Mayring aufbereitet. Evidenzbasiertes Arbeiten wird im Praxisfeld Pflege als wichtig erachtet. Zudem ist eine ein- bis zweijährige Berufserfahrung unabdingbar für eine mögliche anschließende Spezialisierung. Die Erstellung einer Stellenbeschreibung hängt von den strukturellen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen der Organ ...

Ausgabe 2-2017
Heike Lange, Désirée Gisch

Die veränderten Versorgungsbedarfe im pflegepraktischen Handlungsfeld fordern eine Neu- und Umverteilung pflegerischer Aufgaben. Pflegerische Kompetenzprofile sollten angepasst werden, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu optimieren. In diesem Zusammenhang stellt die generalistische Pflegeausbildung auf akademischem Niveau eine Chance dar, ein möglichst umfangreiches Einsatzfeld der Pflegefachkräfte zu sichern. Vor diesem Hintergrund stellen sich die Fragen, welche Anforderungsprofile aus Sicht der Pflegepraxis erwartet werden und wie generalistisch ausgebildete Bachelorabsolventen im beruflichen Handlungsfeld entsprechend ihres Qualifikationsniveaus integriert werden können. Zur Beantwortung dieser Fragestellung wurde als methodischer Zugang zum Forschungsgegenstand die qualitative Sozialforschung gewählt. Befragt wurden insgesamt 17 Praxisanleiter und Pflegefachkräfte in fünf Gruppendiskussionen. Die Auswertungsstrategie orientierte sich an der Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse verdeutl ...

Ausgabe 2-2017
Dr. Karin von Moeller, Sebastian Flottmann, Simone Rechenbach, Prof. Dr. Birgit Babitsch

Vielfältige Veränderungen im Gesundheitswesen wie Strukturwandel und Digitalisierung bedingen für Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung neue Herausforderungen und Veränderungen in der Berufspraxis. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung dieser Anforderungen ist eine qualitativ hochwertige (Weiter-)Qualifizierung der Gesundheitsberufe. Hierzu werden in dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens“ (KeGL) adäquate wissenschaftliche Zertifikatsangebote für Gesundheitsberufe an Hochschulen entwickelt und erprobt, welche berufsbegleitend die (Weiter-)Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz und eine reflektierende Haltung von im Gesundheitswesen Tätigen sowie eine gute Theorie-Praxis-Verzahnung fördern.

Ausgabe 1-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019

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