Jul 23, 2019 Last Updated 2:17 PM, Jul 23, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Elfriede Brinker-Meyendriesch

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Hilde Schädle-Deininger, Prof. Dr. Johann Behrens

Die Etablierung attraktiver Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung stellt einen wichtigen Baustein dar, um die Akademisierung in der Pflege zu fördern. Hierzu wurde an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) durch das Projekt MainCareer – Offene Hochschule in enger Zusammenarbeit mit der Leiterin der Bildungseinrichtung ein pauschales qualitätsgesichertes Anrechnungsverfahren für Fachpflegerinnen und Fachpfleger für Psychiatrische Pflege implementiert, die innerhalb der letzten fünf Jahre ihren Abschluss an der Frankfurt UAS absolviert haben. Ziel: Verknüpfung von beruflicher und akademischer Pflegebildung Methode: In Form eines inhaltlichen und Niveau bezogenen Abgleichs wurde im Bachelorstudiengang Pflege- und Case Management für 14 Module ein Anrechnungspotenzial nachgewiesen. Ergebnis: Da maximal 90 Credit Points nach Hochschulrecht berücksichtigt werden können, konnten nur zwölf Module im pauschalen Anrechnungsverfahren berücksichtigt werden. Schlussfolgerung ...

Dieter Lerner, Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Luiz, Prof. Dr.-Ing. Jonas Schild, Konstantin Wegner, Johannes Pranghofer, Andreas Franke

In einem interdisziplinären Projektkonsortium wurde eine immersive Virtual-Reality-Simulationsumgebung in 3D für mehrere Benutzer zum Training komplexer Notfallszenarien in der Ausbildung zum Notfallsanitäter entwickelt und evaluiert. Der Beitrag stellt die didaktische Konzeption, das Evaluationsdesign und die Ergebnisse der Evaluation des ersten Prototyps vor. Die medientechnischen Aspekte werden nur dargestellt, insofern sie zum Verständnis des didaktischen Designs und des Evaluationsdesigns notwendig erscheinen. Die Ergebnisse der Evaluation mit 24 Auszubildenden in zwei Bildungseinrichtungen lieferten wichtige Hinweise für die Verbesserung der Usability, die weitere inhaltliche Ausgestaltung der virtuellen Umgebung und die folgenden Schritte für eine nachhaltige Integration in die Bildungspraxis.

Katja Linden, André Heitmann-Möller, Prof. Dr. Martina Hasseler, Prof. Dr. Ludger Batzdorfer

Bislang liegen keine Erkenntnisse zu nicht-traditionell Studierenden von pflegewissenschaftlichen Studiengängen an deutschen Hochschulen vor. In einer Mixed-Methods-Studie konnten hierzu erste Erkenntnisse gesammelt werden. Hierzu gehört, dass die akademische Selbstwirksamkeit als Konstrukt eher widersprüchliche Ergebnisse im Hinblick auf die Selbsteinschätzung und tatsächliche Studienleistung zeigte. Gleichzeitig bildete die Berufserfahrung in Verbindung mit einer etablierten Position im beruflichen Handlungsfeld einen wesentlichen Faktor für die optimale Verknüpfung von durchs Studium erworbenen Kompetenzen mit der Praxis. Fehlen diese Faktoren ist die Indikation für ein Trainingsprogramm gegeben.

rof. Dr. med. Angelika Thönnes, Carola Bühnemann, Prof. Dr. Franz Lorenz

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat im Kontext der Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung an Bedeutung gewonnen. Die dafür erforderlichen Schritte sollen bereits durch entsprechende Lehrangebote und Lernformate in Ausbildung und Studium erfolgen. Um das Anforderungsprofil der Interdisziplinarität zu erfüllen, bedarf es dazu vielfältiger Lehr-Angebote mit passenden Settings, geeigneten Themen und spezifischer Zeiträume. Im Folgenden wird das Konzept der Gestaltung und Durchführung einer interdisziplinären Projektwoche exemplarisch vorgestellt, die Evaluationsergebnisse dargelegt und diskutiert.

Prof. Dr. habil Thomas Prescher

Die anstehende Curriculumsentwicklung vom Rahmenlehrplan zum Schulcurriculum nach dem neuen Pflegeberufegesetz kann eine Chance für die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität in Berufsfachschulen sein. In einer frühzeitigen Auseinandersetzung ist es bedeutsam, dafür innerhalb der Schulen und schulübergreifend innerhalb der Träger das didaktische Handeln in der eigenen Unterrichtspraxis zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und aus einem gemeinsamen didaktischen Verständnis eines kompetenzorientierten Lernens die Curriculumsentwicklung vorzubereiten. Im Beitrag wird dazu der Bogen gespannt, die Begründungslinien einer Lernkulturentwicklung zu beschreiben, die einen einseitigen Methodenwahn überwindet und die Berufsfachschulen als lernende Organisationen in den Blick nimmt. Der Ansatz eines transindividuellen Lernens wird als Voraussetzung angesehen ein konsistentes Konzept eines kompetenzorientierten Lernens auf Ebene der Schulen zu entwickeln und umsetzen. Damit wird im Beitrag die Frage beantwortet, wie der ...

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