Dec 13, 2019 Last Updated 2:07 PM, Oct 14, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Prof. Dr. Manfred Eglmeier

Ausgabe 3-2019
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German Quernheim

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Ausgabe 3-2019
Dr. Claudia Schlegel, Uwe Weber, MME

Pflegestudierende setzen sich eine 3D-Brille auf und bewegen sich in einem virtuellen Patientenzimmer. Das ist nicht Fiktion, sondern Realität. Am Berner Bildungszentrum Pflege profitieren angehende Pflegefachpersonen HF erstmals von einem Lernangebot, das auf Virtual Reality basiert. Die Studierenden kontrollieren im Training ein virtuelles Patientenzimmer und müssen eine bestimmte Anzahl Fehler erkennen. Das trägt zur Patienten- und Arbeitsplatzsicherheit bei. Eine Untersuchung kommt zum Schluss, dass die neue Lehrmethode positive Effekte zeigt.

Ausgabe 3-2019
Patrick Roigk, Dr. Oliver Mauthner, Gabriele Bales, Kay Ryll

Ein Problem des Alters sind Osteoporose bedingte Frakturen, sogenannte Fragilitätsfrakturen. Auf die Zunahme des Anteils älterer PatientInnen mit Fragilitätsfrakturen sind die Versorgungssysteme in Deutschland und anderen europäischen Ländern jedoch bisher nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb initiierte das Fragility Fracture Network (FFN) ein europäisches Projekt, mit dem Ziel, ein Kerncurriculum zur Pflege von Menschen mit Fragilitätsfraktur zu entwickeln. Dieses wurde im Juni 2018 publiziert und erstmals im Oktober 2018 im Rahmen eines Workshops Pflegenden aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt. Die TeilnehmerInnen haben nun die Aufgabe, die Inhalte das Kerncurriculum selbstverantwortlich an Ihre KollegInnen weiterzugeben. Sowohl fachlich als auch politisch werden Sie durch die Projektverantwortlichen unterstützt.

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Andrea Gundolf

Gesundheitsförderung und Prävention werden im österreichischen Schulsystem noch unzureichend umgesetzt. Kompetenzbereiche des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) wurden bisher im österreichischen Schulsystem kaum beachtet. Im internationalen und europäischen Raum erkannte man das Potential von Schulgesundheitspflegerinnen und -pfleger schon vor einiger Zeit. Die Zunahme chronisch kranker Kinder im Schulsystem, Inklusion, Migration und Vulnerabilität lassen besonders im Hinblick auf das Ganztagsschulsystem bzw. der Zusammenlegung von Schulstandorten einen Bedarf an Fähigkeiten von Gesundheitsexpertinnen und -experten aufkommen. Im vorliegenden Artikel wird das Berufsbild „School Nurse“ mit seinem Tätigkeits- und Kompetenzbereich aufgezeigt. Im Jahr 2016-2017 fand eine qualitative Befragung anhand von problemzentrierten, leitfadengestützen Expertinnen- und Experteninterviews mit 12 Personen des Kärntner Bildungs- und Gesundheitssystems statt, um den Bedarf von Schoolnurses in Primarschu ...

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Gerd Gräfe, Sebastian Koch

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehen kaum belastbare Daten, aufgrund derer eine wissenschaftliche Betrachtung von erweiterten Versorgungsmaßnahmen hinsichtlich handlungskompetenter Durchführung durch Notfallsanitäter1 möglich ist. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es zu prüfen, inwieweit ein OSCE-Verfahren im Rettungsdienst geeignet erscheint, die gesetzlich geforderten beruflichen Handlungskompetenzen mit adäquaten Instrumenten zu gewährleisten. Die empirische Untersuchung wurde als prospektive Studie in der Fortbildung von Rettungsdienst- personal geplant und im Rahmen eines Projektsemesters im Herbst 2015 an der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. Hierbei wurden N = 37 Studienteilnehmer in sechs Prüfungssatationen nach den jeweiligen SOP`s geprüft. Jede Prüfungstation wurde nach dem OSCE-Verfahren durch eingewiesene Prüfer kontrolliert und ausgewertet. N = 32 (86,5 %) der Teilnehmer benoteten den gesamten OSCE-Test im Fragebogen mit der Schulnote 2 und n = 5 (13,5 %) der Teilnehmer mit der ...

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Dr. Johannes Krell

Die zentrale Annahme des häufig zitierten Stufenmodells zur Kompetenzentwicklung nach Benner (2012) ist, dass Pflegende im Zuge wachsender Berufserfahrung „intuitiver“ handeln. Dies müsste mit einer geringeren Anzahl Situationen verbunden sein, in denen sie sich mit einem Problem konfrontiert sehen. Diese Hypothese konnte auf Basis einer Erhebung aus 2016 nicht bestätigt werden. Ein Erklärungsansatz ist, dass Pflegende mit wachsender Berufserfahrung komplexere Aufgaben übernehmen. Allerdings wird die Komplexität der Aufgaben nicht in Benners Modell berücksichtigt. Es wird daher vorgeschlagen, ihre Theorie zu erweitern.

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Valeska Stephanow

Im Rahmen der Entwicklung des weiterbildenden Masterstudiengangs „Advanced Nursing Practice (ANP)“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg) wurde im Mai 2018 eine Bedarfsanalyse von Pflegeexpert/ innen im Sinne von ANP an den Krankenhäusern in NRW und den Universitätskliniken bundesweit durchgeführt. In dieser Online-Befragung wurden sowohl konkrete Einsatzbereiche, Aufgabenfelder und benötigte Kompetenzen aus Sicht von insgesamt 114 Pflegedirektor/innen identifiziert als auch ein aktuelles Stimmungsbild bezüglich der Chancen und Herausforderungen, welche sich durch den Einsatz potenzieller Hochschulabsolvent/innen in den Institutionen ergeben, skizziert. Die Ergebnisse geben erste Einblicke in notwendige strukturelle Entwicklungsprozesse in den Krankenhäusern und Erwartungen an Pflegeexpert/innen APN.

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