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Prof. Dr. Ulrike Morgenstern,

Medizinpädagogen sollen im Studium befähigt werden, Unterricht nach aktuellen didaktischen und lernphysiologischen Erkenntnissen zu planen, durchzuführen und zu evaluieren, um berufliche Handlungskompetenz bei Auszubildenden zu entwickeln. Daher stellt sich die Frage nach der optimalen Verknüpfung der Lehre im Modul Didaktik der Gesundheitsberufe mit der pädagogischen Praxis. Im Rahmen einer praxisorientierten Lehre wurde im Sommer- und Wintersemester 2016/2017 der pädagogische Kompetenzzuwachs von Studierenden der Medizinpädagogik (N = 20) durch eine subjektive Einschätzung erfasst. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Erfahrungen in der Lehre der Didaktik zu einer überwiegend positiven Wahrnehmung des eigenen pädagogischen Kompetenzzuwachses, vor allem bei den Studierenden ohne berufliche Vorerfahrung, führte. Bei Studierenden mit beruflichen Vorerfahrungen wurde eine Irritation der Unterrichtsroutine diskutiert.

Category:4-2017
TitleFacilitating the transition to the teaching profession - practice-oriented didactics in the health professions
AbstractAs part of their studies, medical educators are to be enabled to plan, conduct and evaluate lessons according to current didactic and learning-physiological findings in order to develop vocational action competence in trainees. Therefore, the question of

Matthias Rohringer, Reinhold Ramoner, Wolfgang Brunner,

An der Fachhochschule Gesundheit Tirol wurde im Rahmen einer Master-Thesis eine Pilotstudie zur Nachhaltigkeit des erworbenen Wissens von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege am Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken durchgeführt. Eine Gruppe (n=13) wurde zu einem ausgewählten Themengebiet frontal unterrichtet, die zweite Gruppe (n=16) mittels Problem-Based Learning. Mit zwei schriftlichen Wissenstests wurde die Nachhaltigkeit des erworbenen Wissens aus den Lehrveranstaltungen gemessen. Primäres Studienziel war die Überprüfung der Machbarkeit des Studiendesigns, sekundäres Ziel die Gegenüberstellung der empirischen Daten der Testresultate. Eine Umsetzbarkeit des geplanten Studiendesigns für eine größere Folgestudie konnte aufgezeigt werden. Bezüglich der Nachhaltigkeit des erworbenen Wissens verzeichnete die Studiengruppe PBL einen insignifikant höheren Outcome. Zur Generierung belastbarer Daten besteht das weitere Forschungsdesiderat in der Überprüfung der in der Pilots ...

Category:4-2017
TitleSustainable knowledge acquisition? Pilot study into the effect of problem-based learning, in comparison with class teaching
AbstractA pilot study investigated the sustainability of the knowledge acquired by nursing trainees. One group (n=13) was exposed to class teaching for a chosen topic, while the second group (n=16) used the problem-based learning method. In two written tests, the

Sandra Tschupke, Prof. Dr. rer. medic. habil. Martina Hasseler,

Im vorliegenden Beitrag wird der Begriff der „nicht-traditionell Studierenden“ mittels einer systematischen Konzeptanalyse beschrieben und im Kontext pflege- und gesundheitsbezogener Studiengänge kritisch reflektiert und geschärft. Auf Grundlage eines deduktiv-induktiv entwickelten Konzeptsystems erfolgt die Analyse unterschiedlicher Definitionsansätze nicht-traditionell Studierender. Es wird deutlich, dass der Begriff nicht geeignet ist, um Studierende pflege- und gesundheitsbezogener Studiengänge zu klassifizieren. Aus der diskursiven Auseinandersetzung mit Alternativkonzepten geht hervor, dass der Begriff des „Lifelong-Learners“ als adäquat für die Beschreibung der Studierenden in pflege- und gesundheitsbezogenen Studiengängen bewertet werden kann.

Category:4-2017
TitleNo(n)-traditional or lifelong-learners? A systematic concept analysis of the term “non-traditional students” in the context of nursing and health-related courses
AbstractIn this article, the term “non-traditional students” is described by a systematic concept analysis and is critically reflected in the context of nursing and health-related degree courses. The analysis of various approaches to define “non-traditional stude

Katrin Bader,

Ausgehend von den Berufsgesetzen und landesrechtlichen Vorgaben sind die Pflegebildungseinrichtungen gefordert, schulintern curriculare und konzeptionelle Arbeit zu leisten, um die berufliche Handlungskompetenz bei den Auszubildenden systematisch anzubahnen. Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Lernkompetenz als Dimension beruflicher Handlungskompetenz und geht der Frage nach, in welcher Ausprägung die Lernkompetenz bislang in den Rahmenlehrplänen für die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung vorkommt. Daher werden diese Dokumente anhand einer Valenzanalyse mit einem hierfür entwickelten Analyseinstrument zur Lernkompetenz als Ziel und Kompetenzbereich, Lernstrategien als Inhalt sowie Methoden zur Analyse und Förderung der Lernkompetenz untersucht.

Category:4-2017
TitleAnalysis of learning competence in frame curricula for nursing education. Basis for school-specific curricular and conceptual work
AbstractNursing education in Germany is based on occupational laws and legal requirements. However, nursing educational institutions need school-specific curricular and conceptual work additionally as these are essential for trainees to initiate a systematic pro

Richard Staar, Prof. Dr. Olaf Schenk & Prof. Dr. Brittta Wulfhorst,

Der vorliegende Beitrag referiert zentrale Ergebnisse zu einer 2016 durchgeführten Studie, die sich mit den Auswirkungen der aktuellen Personalsituation und Qualifikation von Lehrkräften an den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen auf zukünftige Personalbedarfsentwicklungen am Beispiel einer Erhebung im Land Brandenburg beschäftigt. Hintergrund hierfür ist, dass die Situation der Nachwuchslehrkräfte als besonders problematisch einzustufen ist, da ein Großteil unter ihnen keinen geeigneten Hochschulabschluss nachweisen kann. Der übergeordneten Forschungsfrage liegt eine sozialempirisch-deskriptive und analytische Querschnittstudie zugrunde. Die Studie wurde auf der Grundlage einer briefpostalischen Befragung anhand eines selbst entwickelten Fragebogens durchgeführt, wobei ausschließlich die Schulleitungen der brandenburgischen Gesundheits- und Krankenpflegeschulen angeschrieben worden sind. Die Rücklaufquote lag hierbei bei 93,75 %. Hinsichtlich der Ergebnisse ließ sich feststellen, dass die derzeitige Lehrpe ...

Category:4-2017
TitlePersonnel situation, personnel requirement and the qualification of teaching personnel in health and nursing schools: the impact on the development of personnel requirement in the future - exemplarily realized in the state of Brandenburg
AbstractThis article gives a lecture on the central results of a study to discuss the impact of the current personnel situation and the qualification of teaching personnel in health and nursing schools in 2016. There will be a demand of qualified teaching personn

Frank Arens,

Rainer Ammende problematisiert die Qualifikation von Lehrenden im Rahmen einer generalistischen Pflegeausbildung in Bayern. Hierzu wird unter anderem aufgezeigt, dass Lehrende in der praktischen Ausbildung und im fachpraktischen Unterricht Qualifikationsbedarf aufweisen und gefordert, dass das Studium ein polyvalentes Verständnis zu fördern habe und Lehrende jährlich in der Pflegepraxis hospitieren sollten. Diese Forderung reflektiert nicht ausreichend die Bedeutung einer pflegepraktischen Expertise für das Lehrerhandeln, was in dem vorliegenden Beitrag nachgeholt wird. Dabei wird die These vertreten, dass die Expertise der Lehrenden nicht eine pflegepraktische, sondern eine berufspädagogische, pflegedidaktische, fachwissenschaftliche und pflegeberufliche Expertise sein muss, die im Rahmen des Studiums aufgebaut und in der Lehrtätigkeit, begleitet durch Lehrerfortbildungen, weiterentwickelt werden muss.

Category:4-2017
TitleTheoretical and specialized need for qualifications for teachers? Profession in skills lab and clinical teaching
AbstractRainer Ammende challenges the qualification of teachers as part of a generalistic nursing education in Bavaria. This shows, among other things, the fact that teachers have a need for qualification in practical training and clinical teaching, and calls for

Heike Fink, Martina König-Bachmann, Heidi Oberhauser, Cornelia Schöffthaler,

Die Entwicklung und Implementierung von Portfolioarbeit gewinnt in der fachhochschulischen Ausbildung von Gesundheitsberufen an Bedeutung. Das Portfolio ermöglicht einen Blick auf eine prozessuale und selbstreflexive Lernentwicklung sowohl für die Studierenden wie auch für deren Lehrende. In der Literatur beschriebene Lerneffekte betreffen die Reflexionsfähigkeit, die Autonomie für das eigene Lernen, eine Sensibilisierung für Lernstrategien, die Vernetzung von Theorie und Praxis und eine Verbesserung der Schreibkompetenz. Ein interprofessionelles Lehrendenteam entwickelte in einem mehrstufigen Verfahren einen reliablen und teil-validen Fragebogen, der die in der Literatur beschriebenen Lerneffekte messen kann. Im Herbst 2016 wurde eine Kohorte zu Ausbildungsbeginn befragt, deren Nachher-Befragung wird im Juni 2019 erfolgen. Die ausgewählten Lerneffekte können mit diesem Studiendesign gemessen, aber nicht ausschließlich dem Portfolio zugeschrieben werden.

Category:4-2017
TitleDevelopment of a questionnaire to measure learning effects through portfolio work
AbstractThere has been an increasing interest in developing and implementing portfolio as learning tool in the education of Health Professionals. Portfolios provide a view to the procedurally and self-reflexive learning development for students as well as for tea

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Dr. Renate von der Heyden,

In der jüngeren Vergangenheit etablierten sich zahlreiche strukturierte Promotionsprogramme. Am Beispiel eines pflegewissenschaftlich ausgerichteten, kooperativen Promotionsprogramms zwischen der Universität Bielefeld sowie der Fachhochschule Bielefeld wird ein Baustein, die hochschuldidaktische Weiterbildung beschrieben und mit den Anforderungen sowie Entwicklungen im Bereich gesundheitsbezogener Studiengänge in Beziehung gesetzt. Auch wenn entsprechende Programme den Teilnehmenden lediglich Grundlagen anbieten können, befähigen sie dennoch, sich individuell weiterzuentwickeln. Obwohl eine einschlägige hochschuldidaktische Qualifizierung heute von Hochschullehrenden erwartet wird, sind solche Angebote in Promotionsprogrammen eher selten zu finden.

Category:3-2017
TitleQualification Proposals in Doctoral Programs of Nursing
AbstractNumerous structured doctoral programs have been recently established. As a building block for intensive continuing education and training, related to the requirements and developments in the field of health-related courses of study, nursing-oriented, coop

Liane Grube, Sebastian Koch, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern,

Schülerstationen sind ein geeignetes Konzept zur Verzahnung von Theorie und Praxis und zur Förderung der Handlungskompetenz (HK) in der Pflegeausbildung. Auszubildenden leiten dabei eine Station und arbeiten autonom. Die Förderung von HK ist ebenso Ziel der Ausbildung zum Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten (ATA/OTA). Die Messung und Förderung der HK mittels einer Schülerstation in der Pflege wurde in der vorliegenden Arbeit durch eine Literaturrecherche eruiert und Handlungsempfehlungen zur Durchführung des Projektes in der ATA/OTA Ausbildung entwickelt. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei der Kompetenzerfassung die Evaluation im Vordergrund steht. Ein geeignetes empirisch fundiertes Kompetenzmessinstrument konnte in der Recherche nicht ermittelt werden. Die verstärkte Anwendung von Maßnahmen für den Theorie-Praxis-Transfer lässt auf die Förderung von Handlungskompetenz schließen. Es konnten Handlungsempfehlungen für die Durchführung dieses Projektes in der ATA/OTA-Ausbildung und damit die Möglic ...

Category:3-2017
TitleActivity-oriented Education in practice of Anästhesietechnischen- and Operationstechnischen Assistenten
AbstractStudent wards, for training to become an occupational health nurse, were established as a concept for better interlocking theory and practice and promotion. Apprentices work independently and are in charge of a ward. The promotion of competence is also a

Prof. Dr. Sabine Steffan,

Ergänzend zu Interviews mit Studierenden des „Gesundheits- und Pflegemanagements“ zur praktischen Ausbildung wurden im Wintersemester 2014/15 problemzentrierte Interviews mit Praxisanleiterinnen geführt. Die Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse der Interviews bestätigen längst bekannte Probleme praktischer Ausbildungen aber auch den Wunsch der Praxisanleiterinnen zur verbesserten Kooperation mit der Hochschule. Dazu gibt es unterschiedliche Ideen und Meinungen. Nicht bestätigen lässt sich die Gleichbehandlung aller Auszubildenden und Studierenden bei den Anleitungen und Leistungsbewertungen. Genauso wenig bestätigte sich die Befürchtung, dass Praxisanleiterinnen Studierende für „Besserwisser“ halten. Im Gegenteil sind sie eher stolz zukünftiges Leitungspersonal auszubilden.

Category:3-2017
TitlePractical instruction for students of “Health and Care Management”. The opinions of the instructors.
AbstractBased on earlier statements by students of “Health and Care Management” on the practical training, problem-centered interviews were conducted with practical instructors in winter semester 2014/15. The qualitative content analysis of the interviews confirm

Dr. Birgit Panke-Kochinke, Dirk Blotenberg, Cornelia Jeremias, Anke Kosubek, Gabriele Schütter, Ludger Völker-Gerd,

Vielfach stellen Curricula eher kleinschrittige Handlungsanweisungen dar, indem sie bis ins Detail aufgeschlüsselt Kompetenzen, Inhalte und Methoden vorgeben. Dies mag Lehrenden Sicherheit vermitteln, schränkt jedoch didaktische Freiheiten ein und steht im Widerspruch zu professionellem pädagogischen Handeln. In dem modularisierten Curriculum des Schulverbundes Bildung und Pflege in Osnabrück (BiOPs) werden neben Konfliktfeldern und Kompetenzzielen lediglich zentrale Inhaltsfelder benannt. An einem Beispiel wird der Einsatz eines Erschließungsmodells demonstriert, das es Lehrenden ermöglicht, trotzdem in einer variablen Weise eine konkrete Unterrichtsplanung vorzunehmen.

Category:3-2017
TitleLesson planning according to the modular curricula of the cooperation network Bildung und Pflege in Osnabrück. A paradigm.
AbstractIn many cases curricula are structured in small, compact steps, thus skills, contents and techniques are represented by a highly structured level of detail. In a way tutors may regard this way as a comfortable one, but nevertheless it restricts the freedo

Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Melanie Scheerer,

Demografische, sozialpolitische und ökonomische Veränderungen im Gesundheitswesen stellen uns vor neue Anforderungen, die bewältigt werden müssen. Aus pädagogischer Sicht liegt hier die Notwendigkeit für innovative Lehr- und Lernmethoden. Damit die künftigen Gesundheits- und Krankenpfleger in der Lage sind problemorientierte Lösungen für komplexe Situationen im interdisziplinären Team generieren zu können, gewinnt das problemorientierte Lernen an Bedeutung in den Berufsschulen. Untersucht wurde die aktuelle Anwendung von problemorientiertem Lernen (POL) in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, wobei Defizite aufgedeckt wurden und ein Fortbildungsbedarf konkretisiert wurde.

Category:3-2017
TitleProblembased learning in the nursing education - an innovative learning method?
AbstractDemographic, social-political and economic changes in the health care system come with new requirements that must be dealt with. From an educational point of view it is necessary to apply innovative teaching and learning methods. Problembased learning get

Christopher Dietrich,

Dem Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung wird in letzter Zeit wieder vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. In Deutschland wurden 2009 die UN-Behindertenrechtskonventionen ratifiziert, aber nicht ausreichend umgesetzt. Insbesondere fällt der Übergang vom schulischen in den beruflichen Bereich schwer, da nur wenige Angebote zur Unterstützung vorliegen. Die berufsschulische Ausbildung bietet bislang nur wenig Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen an. Doch die Inklusion von Menschen mit Behinderung benötigt auch angepasste Ausbildungsmöglichkeiten. Um diese in die Curricula zu implementieren und Besonderheiten aufzuzeigen, benötigt es eine berufsfelddidaktische Analyse; um die Potenziale einschätzen zu können, eine kritische Auseinandersetzung aus der Perspektive der Pflege.

Category:3-2017
TitleCoordinates for successful inclusion of people with disabilities in nursing education. A critical literature review of a theoretical and didactic approach
AbstractThe inclusion of people with disabilities has become more and more important to the future of adult education. In Germany in 2009 the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities has been ratified, but not successfully translated. In particula

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